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Team

Andrea Lampe: Hebamme, Praxismanagerin
Stefanie Franke: MFA
Bärbel Prange, MFA, Einkauf, Labor
Kristin Schümann, MFA, QM
Beeke Leibner, Auszubildende

Ruth Meents

Ruth Meents, verheiratet, zwei Söhne

12/2005
Approbation als Ärztin, Ärztekammer Hamburg

01/2006 – 11/2012
Assistenzärztin in der Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Asklepiosklinik Altona

11/2012 – 06/2014
Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in der Asklepiosklinik Altona mit Durchführung von Oberarztdiensten

01/2007 – 06/2014
Mitarbeit und selbständige Durchführung der Dysplasiesprechstunde unter der Leitung von Dr. O. Brummer, Vertretung der Oberärzte in Abwesenheit

07/2014 – 06/2018
Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im Asklepios Gesundheitszentrum Seevetal

07/2018 – heute
Frauenarztpraxis Ruth Meents

Mitglied in folgenden Fachgesellschaften:

Praxisgalerie

Empfang
Empfang

Flur

Wartezimmer
Wartezimmer

Labor
Labor

Vorbereitung
Vorbereitung

CTG Raum
CTG Raum

Sprechzimmer
Sprechzimmer

Behandlung
Behandlung

Operative Diagnostik

Bei Veränderungen im Ultraschall oder häufigen Infektionen des Unterleibs in der Vorgeschichte kann bei unauffälliger Hormondiagnostik und unauffälligem Spermiogramm des Partners auch eine operative Diagnostik erwogen werden. Mittels Gebärmutterspiegelung und Bauchspiegelung wird nach Auffälligkeiten im Becken geschaut, außerdem erfolgt die Überprüfung der Eileiterdurchgängigkeit.

Babyglück-App

Unsere Praxis bietet Ihnen auf Wunsch einen personalisierten Zugang zur „Babyglück“-App für Ihr Smartphone. Dort können Sie Woche für Woche den Entwicklungsstand Ihres Babys nachlesen und sehen, wann welche Vorsorgeleistungen oder Zusatzuntersuchungen in welcher Schwangerschaftswoche anstehen.

Sprechzeitentabelle

Montag 08.00-13.00 + 15.00-18.00
Dienstag 09.00-14.00 + 15.30-18.00
Mittwoch 08.00-13.00
Donnerstag 08.00-13.00 + 14.30-18.00
Freitag 08.00-13.00

Vitamin D

Vitamin D

Vor einer Schwangerschaft sollte der Vitamin-D-Haushalt des Körpers optimiert werden: Verschiedene Studien konnten zeigen, dass Vitamin D aber nicht nur die Gesundheit des Kindes, sondern auch der Mutter beeinflusst: Niedrige Vitamin-D-Werte gingen einher mit dem Auftreten von Schwangerschaftsdiabetes, Bluthochdruck, bakteriellen Scheidenentzündungen und Frühgeburten. Für Säuglinge empfehlen Kinderärzte in der Regel eine vorbeugende Nahrungsergänzung zum Schutz vor Knochenerweichung (Rachitis).

Wie groß der Tagesbedarf an Vitamin D ist, der über die Nahrung gedeckt werden muss, lässt sich nicht allgemeingültig sagen.

Sinnvoll ist daher die Bestimmung des Vitamin D3 Vorrats des eigenen Körpers und dann eine individuell angepasste Substitution.

Unerfüllter Kinderwunsch

Beratung

Viele Paare wünschen sich Nachwuchs und bei manchen klappt dies auf Anhieb. Bei anderen Paaren stellt sich jedoch auch nach Monaten noch keine Empfängnis ein. Nach einem Jahr ungeschütztem Geschlechtsverkehr ohne Schwangerschaft bei Kinderwunsch ist es sinnvoll, sich beraten zu lassen.

Wenn die Frau nicht schwanger wird, kann das an verschiedenen Ursachen bei beiden Partnern liegen.

Die Ursache für die Unfruchtbarkeit liegt in circa 35% der Fälle beim Mann, in 45% der Fälle bei der Frau und in 20% der Fälle bei beiden Partnern.

Das bedeutet, dass immer auch beide Partner untersucht werden sollten, und vor jeder hormonellen oder invasiven Maßnahme bei der Frau ein Spermiogramm seitens des Mannes vorliegen sollte. Der Mann kann dieses beim Urologen durchführen lassen, oder aber im Kinderwunschzentrum, sofern sich beide dort zur weiteren Therapie vorstellen.

Häufige Ursachen für die Unfruchtbarkeit bei der Frau sind:

  • Hormonstörungen, hormonelle Funktionsstörungen der Eierstöcke
  • polycystisches Ovarsyndrom (PCO)
  • Eierstockentzündungen
  • Eileiterentzündungen (verklebte Eileiter)
  • Endometriose (Absiedelungen von Gebärmutterschleimhaut)
  • Uterus myomatosus (Muskelknoten in der Gebärmutter)
  • Tumoren (gutartige und bösartige)
  • (angeborene) Fehlbildungen

Eine gesunde Lebensführung beider Partner erhöht die Chancen auf einen erfolgreichen Kinderwunsch. Rauchen, Alkohol, Stress, starkes Übergewicht oder Untergewicht, Fehlernährung – hier sind schon ganz viele Ansätze, bei denen beide Partner durch Eigeninitiative viel verbessern können. Die Ursachen für unerfüllten Kinderwunsch sollten immer ganzheitlich betrachtet werden und beide Partner einbeziehen.

Mithilfe verschiedener Untersuchungen können Gründe für die ungewünschte Kinderlosigkeit oftmals geklärt und anschließend auch behandelt werden. Viele Maßnahmen können bereits in der frauenärztlichen Praxis erfolgen.

Andere gehören in ein Kinderwunschzentrum.

Ultraschall

Primär ist es sinnvoll, durch eine gründliche Ultraschalluntersuchung organische Probleme wie fehlende oder veränderte Eierstöcke, Myome, Uterusfehlbildungen, primär abzuklären und dann weitere Schritte der Diagnostik zu planen.

Labordiagnostik

Eventuell sollte auch eine Blutuntersuchung zur Überprüfung der Hormone stattfinden  wie z.B. der Schilddrüse, Prolaktin, Androgene, Östradiol, FSH, LH, Progesteron, AMH. Das entscheiden wir nach entsprechender Beratung.

Operative Diagnostik

Bei Veränderungen im Ultraschall oder häufigen Infektionen des Unterleibs in der Vorgeschichte kann bei unauffälliger Hormondiagnostik und unauffälligem Spermiogramm des Partners auch eine operative Diagnostik erwogen werden. Mittels Gebärmutterspiegelung und Bauchspiegelung wird nach Auffälligkeiten im Becken geschaut, außerdem erfolgt die Überprüfung der Eileiterdurchgängigkeit

Therapie

Oft sind fehlende Eisprünge für die Unfruchtbarkeit verantwortlich. Durch die Einnahme von Medikamenten oder eine Gewichtsregulierung kann sich der Hormonhaushalt normalisieren und den Weg für eine – natürliche oder gegebenenfalls künstliche – Befruchtung frei machen.

Clomifen kommt im Rahmen einer Fruchtbarkeitsbehandlung zum Einsatz. Es ist häufig Teil der ovariellen Stimulationstherapie, die zum Beispiel beim PCO-Syndrom angewendet wird. Unter ovarieller Stimulationstherapie fasst man alle Behandlungsmethoden zusammen, bei denen Hormone verabreicht werden, um das Heranreifen von Eibläschen in den Eierstöcken und einen Eisprung stimulieren.

Metformin gehört zu den oralen Diabetesmedikamenten. In der Kinderwunschbehandlung wird es bei Frauen mit PCO-Syndrom und Insulinresistenz neben anderen Medikamenten erfolgreich zur Auslösung des Eisprungs eingesetzt.

Diese Therapieansätze können bereits in unserer Praxis erfolgen. Ob sie für Sie in Frage kommen, entscheiden wir nach Vorliegen der notwendigen Diagnostik im Beratungsgespräch.

In jedem Fall sollte bei erfolglosem Kinderwunsch zumindest eine Beratung durch ein Kinderwunschzentrum in Anspruch genommen werden, um die Chancen und Kosten auszuloten.

Auf der vom Bundesfamilienministerium eigens dafür eingerichteten Internetseite www.informationsportal-kinderwunsch.de finden sich alle wichtigen Informationen über die Voraussetzungen für eine zusätzliche finanzielle Unterstützung sowie außerdem eine spezielle bundesweite Datenbank mit Suchfunktion nach vertraulicher, individueller Kinderwunschberatung in Wohnortnähe.

Die Krankenkassen übernehmen die Kosten für eine künstliche Befruchtung unter bestimmten Voraussetzungen und nur anteilig. Gesetzliche Krankenkassen dürfen ihren Versicherten über die 50-prozentige Kostenbeteiligung hinaus weitere freiwillige Mehrleistungen anbieten. Wegen der Unterschiede bei den verschiedenen Kassen sollte man sich bei seiner eigenen Kasse informieren.

Die Regelungen der privaten Krankenkassen sind sehr unterschiedlich. Voraussetzung für eine Kostenübernahme oder -beteiligung ist, dass bei dem/der Versicherten eine organische Ursache für die Unfruchtbarkeit gefunden wird. Lässt sich diese nicht feststellen, ist die Krankenkasse nicht verpflichtet, Kosten für die Behandlung zu übernehmen.

Vor Beginn einer Behandlung ist es deshalb auch hier wichtig, die Kostenübernahme einzelner Behandlungen mit der eigenen Kasse zu klären.