Kategorie: Leistungen

Operative Diagnostik

Bei Veränderungen im Ultraschall oder häufigen Infektionen des Unterleibs in der Vorgeschichte kann bei unauffälliger Hormondiagnostik und unauffälligem Spermiogramm des Partners auch eine operative Diagnostik erwogen werden. Mittels Gebärmutterspiegelung und Bauchspiegelung wird nach Auffälligkeiten im Becken geschaut, außerdem erfolgt die Überprüfung der Eileiterdurchgängigkeit.

Babyglück-App

Unsere Praxis bietet Ihnen auf Wunsch einen personalisierten Zugang zur „Babyglück“-App für Ihr Smartphone. Dort können Sie Woche für Woche den Entwicklungsstand Ihres Babys nachlesen und sehen, wann welche Vorsorgeleistungen oder Zusatzuntersuchungen in welcher Schwangerschaftswoche anstehen.

Vitamin D

Vitamin D

Vor einer Schwangerschaft sollte der Vitamin-D-Haushalt des Körpers optimiert werden: Verschiedene Studien konnten zeigen, dass Vitamin D aber nicht nur die Gesundheit des Kindes, sondern auch der Mutter beeinflusst: Niedrige Vitamin-D-Werte gingen einher mit dem Auftreten von Schwangerschaftsdiabetes, Bluthochdruck, bakteriellen Scheidenentzündungen und Frühgeburten. Für Säuglinge empfehlen Kinderärzte in der Regel eine vorbeugende Nahrungsergänzung zum Schutz vor Knochenerweichung (Rachitis).

Wie groß der Tagesbedarf an Vitamin D ist, der über die Nahrung gedeckt werden muss, lässt sich nicht allgemeingültig sagen.

Sinnvoll ist daher die Bestimmung des Vitamin D3 Vorrats des eigenen Körpers und dann eine individuell angepasste Substitution.

Kinderwunsch

Sie und Ihr Partner möchten ein Kind? Um optimale Bedingungen für eine Schwangerschaft zu haben, wäre es ideal schon vor der Konzeption (Empfängnis) einige Dinge zu beachten. Gerne dürfen Sie hierzu einen Termin für ein Beratungsgespräch in unserer Praxis vereinbaren.

Hierbei überprüfen wir Ihren Impfschutz mit besonderem Augenmerk auf den Rötelnschutz. Vergessen Sie also Ihren Impfpass nicht. Des Weiteren sprechen wir über die Einnahme von Folsäure und ggfs Jod bereits ab Kinderwunsch. Auch Ihre persönliche Vorgeschichte und ggfs Vorerkrankungen, die eine Schwangerschaft verkomplizieren könnten, werden thematisiert. Und natürlich können wir auch über Ihren Zyklus und den sich daraus ergebenden idealen Konzeptionszeitpunkt sprechen. Bei regelmäßigem Geschlechtsverkehr wird ein Großteil aller Frauen innerhalb eines Jahres schwanger.

Auf Wunsch bieten wir Ihnen eine Untersuchung des Schilddrüsenhormons, des Vitamin-D-Haushaltes, sowie eine Ultraschalluntersuchung Ihrer Gebärmutter und Eierstöcke an. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um eine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen.

Teenager / Mädchensprechstunde

Ab wann sollte ich zum Frauenarzt gehen?

Es gibt kein Alter, ab wann Du unbedingt zum Frauenarzt gehen solltest.

Viele Mädchen kommen zum ersten Mal gemeinsam mit ihrer Mutter (oder Vater), wenn wir über die Gebärmutterhalskrebs-Impfung (HPV-Impfung) sprechen. Das wäre gut schon vor dem ersten festen Freund, da die Impfung vor dem ersten Geschlechtsverkehr am besten wirkt.

Wenn der erste feste Freund da ist, mit dem Du Sex haben möchtest, solltest Du kommen, um Dich über Verhütung zu informieren. Wenn Du über 14 bist, darfst Du auch ohne Deine Eltern kommen. Unsere Schweigepflicht gilt dann auch Deinen Eltern gegenüber.

Oder wenn Du Probleme mit Deiner Regelblutung hast oder andere Beschwerden, dann darfst Du natürlich auch gerne kommen.

Werde ich immer untersucht, wenn ich zum Frauenarzt gehe? Was passiert sonst?

Solange Du Jungfrau bist und keine Beschwerden hast, wirst Du nicht untersucht. Wir sprechen zunächst darüber, ob Du oder Deine Familie irgendwelche Krankheiten haben. Dann sprechen wir über Deine Fragen/ Probleme. Je nachdem warum Du kommst, sprechen wir dann zB über die Impfung oder Verhütung.

Wenn Du mit Deinem Freund schläfst, sollten wir in den Folgemonaten dann auch mit der Untersuchung starten, da man durch Geschlechtsverkehr verschiedene Krankheiten bekommen kann. Die Untersuchung erklären wir Dir aber ganz genau und sind natürlich besonders vorsichtig, damit Du keine Schmerzen dabei hast.

Das Kondom ist gerissen, was nun?

Du hattest Geschlechtsverkehr und Ihr habt im Eifer des Gefechts die Verhütung vergessen? Oder das blöde Kondom ist gerissen? Wenn Du unter 20 bist und der Sex ist weniger als 48Stunden her, darfst Du einfach zu uns in die Praxis kommen und wir helfen Dir.

Es ist Wochenende? Fahre doch in das nächstgelegene Krankenhaus mit einer Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe.

Du bist über 20? Dann bekommst Du die „Pille danach“ auch frei verkäuflich in der Apotheke. Trotzdem empfehlen wir hinterher einen Termin bei uns zum Gespräch zu machen.

Und wie bekomme ich jetzt einen Termin?

Du kannst einfach anrufen unter 04181- 92 87 40.

Infektionen

Chlamydien-Test

Chlamydieninfektionen gehören zu den häufigsten sexuell übertragbaren Erkrankungen. Nicht immer gehen diese Infektionen mit Beschwerden einher. Somit können Chlamydieninfektionen unbemerkt zu Verklebungen der Eileiter und daraus resultierender Unfruchtbarkeit führen. Die gesetzlichen Krankenversicherungen übernehmen für sexuell aktive Patientinnen unter 25Jahren im Rahmen der Empfängnisverhütung einmal jährlich eine Urinuntersuchung auf Chlamydien.

Der Test für Patientinnen ab 25 oder der genauere Chlamydienabstrich werden als Vorsorgeleistung nicht übernommen. Sollten Sie dennoch eine Untersuchung wünschen, handelt es sich um eine Zusatzleistung. Sprechen Sie uns gerne an.

Sexuell übertragbare Erkrankungen  

Auf Wunsch können Sie sich bei uns auf  eine Vielzahl sexuell übertragbarer Krankheiten (Gonorrhoe, Syphilis, HIV, Hepatitis, etc) mittels Abstrich oder Blutuntersuchung untersuchen lassen.

Sprechen Sie uns an.

Impfungen

HPV-Impfung

Humane Papillomaviren gehören zur den häufigsten Verursachern von Infektionen im Genitalbereich. Sie können Feigwarzen (Condylome) sowie Gebärmutterhalskrebs und Krebsvorstufen (Dysplasien) auslösen. Die Wahrscheinlichkeit sich beim Geschlechtsverkehr anzustecken liegt bei 80% im Laufe des Lebens. Die Ständige Impfkommission (stiko) empfiehlt daher die HPV-Impfung für Mädchen zwischen 9-17. Die Impfung wird von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, von einigen auch über diesen Zeitraum hinaus. Je nach Alter der Patientin erfolgt eine zwei- oder dreimalige Impfung innerhalb von 6 Monaten.

Aktuelle Impfempfehlungen der Stiko finden Sie auf der Internetseite des Robert-Koch-Instituts. www.rki.de

Grund- und Auffrischimpfungen

Bringen Sie gerne auch Ihren Impfpass mit zur Vorsorgeuntersuchung. Wir kontrollieren ihn auf Vollständigkeit und können auf Wunsch auch Auffrischimpfungen (zB. Tetanus, Diphterie, Polio, Keuchhusten, Masern, Mumps, Röteln) durchführen.

Vitamin-D-Spiegel

Ein Mangel an Vitamin D ist nicht direkt spürbar. Eine Unterversorgung wird deshalb häufig unterschätzt. Dabei lässt sich ein Vitamin-D-Mangel schnell feststellen. Eine einfache Blutuntersuchung genügt.

Vitamin D ist an einer Vielzahl von Stoffwechselvorgängen und Funktionen im Körper beteiligt. Es stärkt das Immunsystem, hat wahrscheinlich krebsvorbeugende Effekte und beugt Erkältungskrankheiten vor.

Vor einer Schwangerschaft sollte der Vitamin-D-Haushalt des Körpers optimiert werden: Verschiedene Studien konnten zeigen, dass Vitamin D aber nicht nur die Gesundheit des Kindes, sondern auch der Mutter beeinflusst: Niedrige Vitamin-D-Werte gingen einher mit dem Auftreten von Schwangerschaftsdiabetes, Bluthochdruck, bakteriellen Scheidenentzündungen und Frühgeburten. Für Säuglinge empfehlen Kinderärzte in der Regel eine vorbeugende Nahrungsergänzung zum Schutz vor Knochenerweichung (Rachitis)

Die Gabe einer Kombination von Calcium und Vitamin D bei Menschen jenseits des 50. Lebensjahres kann das Frakturrisiko senken und der gefürchteten Osteoporose vorbeugen.

Vitamin D wird unter Einfluss der UVB-Strahlung in der Haut gebildet, es ist ein fettlösliches Vitamin. Hier im Norden haben die meisten Menschen einen zu niedrigen Spiegel, da sie nicht genug Sonnenbestrahlung bekommen, speziell im Winter.

Fettlösliche Vitamine kann man leider überdosieren. Denn während Überschüsse wasserlöslicher Vitamine einfach über den Urin wieder ausgeleitet werden, ist das bei fettlöslichen Vitaminen nicht der Fall.

Wie groß der Tagesbedarf an Vitamin D ist, der über die Nahrung gedeckt werden muss, lässt sich nicht allgemein gültig sagen.

Sinnvoll ist daher die Bestimmung des Vitamin D3 Vorrats des eigenen Körpers und dann eine individuell angepasste Substitution.

Menopausenstatus

Die Menopause ist ein natürlicher Prozeß unseres Lebens, keine Krankheit. Sie ist definiert als das permanente Ausbleiben der Menstruation als Folge eines Verlustes der Hormonbildung durch die Eierstöcke. Die natürliche Menopause ist eingetreten, wenn während eines Zeitraumes von 12 Monaten keine Regelblutung mehr aufgetreten ist

Wenn die letzte Menstruation vor dem 40. Lebensjahr eintritt, handelt es sich um eine „Vorzeitige Menopause“, hier sollte die Ursache immer gynäkologisch abgeklärt und ggf. eine Hormontherapie eingeleitet werden.

In den westlichen Ländern tritt die Menopause durchschnittlich im Alter von 51,4 Jahren ein

Die meisten der während der Perimenopause mit wechselnder Intensität auftretenden Symptome sind vorübergehender Natur. Die nachlassende Eierstocksfunktion mit resultierendem Hormonmangel kann jedoch unbehandelt Probleme nach sich ziehen: das Risiko für Osteoporose und Herzgefäßerkrankungen ist erhöht. Viele Frauen leiden unter Schweißausbrüchen, Hitzewallungen, Kopfschmerzen, Gewichtszunahme, Gelenkbeschwerden u.a.

Wichtig ist in der Menopause die Unterscheidung von Progesteronmangel – eine Phase, in der die Frau unter einer sogenannten „Östrogendominanz“ leidet, und später dem Östrogenmangel. Zwei unterschiedliche Zustände mit teils ähnlichen Beschwerden, die einer ganz unterschiedlichen therapeutischen Herangehensweise bedürfen.

Bei der Therapie von Wechseljahrsbeschwerden gibt es verschiedene Möglichkeiten: konventionelle Hormontherapie, bioidentische Hormontherapie, pflanzliche Präparate etc. Häufig sind keine Medikamente erforderlich.

Hier muss individuell unter Berücksichtigung Ihres Leidensdruckes und Ihrer Risikofaktoren besprochen werden, was das Beste für Sie ist.